Smoothies sind eine sehr gute Erfindung. Gute Smoothies. Richtige Smooties. Nicht dieses häufig missverstandene, aus Konzentraten hergestellte und mit Pektin versetzte Zeugs, das sich im Supermarktregal gerne zu den „echten“ Smoothies gesellt, um dem Verbraucher zu suggerieren: Wir sind auch gut, nur viel günstiger. Günstiger vielleicht, vor allem wenn man bei den Ingredienzien guckt, was man für sein Geld alles bekommt. Mein persönlicher Favorit sind die Smooties von Innocent. Bei uns leider nicht überall und dann auch nur in recht begrenzter Auswahl zu finden (die britische Insel hat in der Hinsicht viel mehr zu bieten), aber die Suche lohnt. Da sind frische Früchte drin – sonst nix. Und die sind sooo lecker.
Internet ist toll. Ich surfe gern, liebe online-shopping in jedweder Form, bin auf verschiedenen Webseiten registriert, schreibe in Foren, kommentiere Blogs und hab sogar selbst eins. Aber der Sinn, Zweck und Nutzen von Facebook will sich mir einfach nicht erschließen.
Schon der Slogan der Webseite rollt mir die Fußnägel auf:
Facebook ermöglicht es dir, mit den Menschen in deinem Leben in Verbindung zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen.
Öhm, toll. Ich kann mit Menschen in meinem Leben in Verbindung treten. Über Facebook. Menschen in meinem Leben. Das heißt, die sind schon da. In meinem Leben. Und es hat wohl einen Grund, dass sie da sind. Und auch vorher schon da waren. Vor bzw. ohne Facebook.
In Verbindung treten. Von den Menschen in meinem Leben hab ich schon etwas mehr Infos, als den link zu ihrem Facebook-Account. Ich kann sie auf jede erdenkliche Weise kontaktieren und mich einfach in der realen Welt mit ihnen treffen. Und dann soll kann ich Inhalte teilen. Is ja doll. Da kann ich also meinen Facebook-Kontakten (so heißt das, glaub ich) so unglaublich wichtige Dinge mitteilen wie dass ich grad auf den Bus warte und es irre kalt ist draußen und ich dummerweise meine Handschuhe vergessen habe (als ob das irgend jemanden interessieren würde), kann Mitglied in unglaublich vielen Gruppen werden, die allesamt unglaubliche Namen tragen, kann zu meinem bereits vorher mitgeteilten Jahresurlaub für alle meine Kontakte sichtbar meine Urlaubsfotos ins Netz stellen und noch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch wünschen.
Ernsthaft: Etwas Unpersönlicheres fällt mir nicht ein. Vor Facebook gab es Rundmails, die ich genauso abartig fand, besonders wenn die sichtbare Empfängerliste länger war als die eigentliche Mail. Da fühlte man sich so richtig wertgeschätzt.
Und genau das ist der Punkt: Ich will Exclusivität! Ich will Zeit kosten! Ich will, dass sich die Menschen in meinem Leben Gedanken machen und mich in einer especially-for-you-Mail persönlich ansprechen und mich nicht in einem „Hallo ihr“ identifizieren müssen, das an alle 356 Facebook-Kontakte gerichtet ist. Oder dass sie so ganz altmodische Dinge tun wie eine Grußkarte schreiben. Eine aus Karton, keine virtuelle.
Viele Facebook-Nutzer behaupten ja gern, dass es sooo praktisch sei und sie sonst gar keine Zeit hätten, ihre Kontakte zu pflegen oder mal ein Lebenszeichen von sich zu geben. Auch unter den Menschen in meinem Leben befinden sich solche Exemplare. Und es ist wunderbar, wenn sie sich die Zeit nehmen und mich anrufen oder mir eine especially-for-you-Mail schreiben. Ganz persönlich. Ganz exclusiv. Weil ich eben nicht bei Facebook bin.
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Hier in diesem Beitrag habe ich schon vor einigen Wochen diese süßen Owl-Cookies entdeckt, und heute wurden sie endlich gebacken.
Teig (klassisches Shortbread):
200g Mehl
125g Butter
60g Zucker
1 große(!) Prise Salz
außerdem:
Schokotropfen (backstabil)
Mandeln, ganz und ungeschält
Zutaten für den Teig verkneten, ausrollen und Kreise von ca. 7-8 cm Durchmesser ausstechen. Kleine Kugeln formen (etwas kleiner als haselnussgroß), flach drücken und in die Mitte je einen Schokotropfen als Pupille setzen. Auf den Teigkreisen platzieren und je eine Mandel als Schnabel mittig in den Teig drücken. Mit einer Vorleggabel die Füße in den Teig drücken (doppelt, so dass je vier Krallen entstehen). Backblech mit Eulen 10 min in den Kühlschrank stellen und in der Zwischenzeit den Backofen vorheizen (Umluft 160°C, mittlere Einschubschiene). Eulen backen, ab der 8. Minute unbedingt dabeibleiben, damit sie nicht zu dunkel werden. Eulenkekse auf dem Blech vollständig auskühlen lassen, da sie im warmen Zustand leicht zerbrechen können.

Die 8. Eule hat es nicht mit aufs Foto geschafft – aber 7 sind ja ohnehin viel „magischer“ :O)
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Endlich hab ich es geschafft, die Näma wieder zu reaktivieren. In London hatte ich ein kleines Make-Up-Täschchen dabei, das Biggi sehr gefallen hat. Als ich sagte, dass ich es selbst genäht habe, meinte sie, da könne ich ihr ja auch mal eins machen. War natürlich ein schönes Lob, zumal es sich mein 1. Nähprojekt überhaupt handelte, gleich nachdem ich im letzten Herbst die Näma erstanden habe (irgendwie bin ich zu der Zeit nicht zum Bloggen gekommen). Und so hab ich mich rangesetzt und ein 2. Täschchen nach diesem tollen Tutorial für Biggi genäht. Hier ist das Ergebnis:
Den Stoff habe ich doppelt genommen, so ist das Täschchen nicht so schnell aus der Form zu bringen und hat innen keine linke Stoffseite. Zwar sieht man die Nähte, aber nur, solange es noch nicht in Gebrauch ist.
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Die übliche Geräuschkulisse vom Nachbarschreibtisch schallt durchs Büro und bricht schließlich mit der lauter werdenden Stimme der Lieblingskollegin ab.
Entchen: „Hm?“
Lieblingskollegin: „Du hörst ja nicht mal zu, wenn ich Dir was sage. Aber sich lustig machen, dass ich nicht multitaskingfähig bin.“
Entchen: „Ich weiß doch nicht, mit wem Du redest. Kann ja sein, dass Du wieder telefonierst. Oder vor Dich hin brabbelst.“
Lieblingskollegin: „Hallo?!?“
Entchen: „Du redest mit dem PC. Wenn Du mit dem schimpfst, muss ich auf Durchzug schalten, sonst fallen mir die Ohren ab.“
Lieblingskollegin: „Das stimmt, das ist dann besser so.“
Entchen: „Und was wolltest du jetzt?“
Lieblingskollegin: „Nüscht.“
Aber schön, dass wir mal drüber gesprochen haben.
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Da isses.
2012.
Ganz leise, ohne Tamtam und ohne Vorsätze.
Dafür mit vielen Ideen und Plänen.
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Warum fliegt ihr eigentlich jedes Jahr wieder nach London? Da kennt ihr doch schon alles.
Eben. Das Sightseeingprogramm haben Biggi und ich schon vor Jahren und getrennt voneinander hinter uns gebracht und können uns nun voll und ganz auf die Geschäfte und die Weihnachtsdeko konzentrieren. Selbst eintägig erscheint uns ein London-Trip viel länger und versetzt uns richtig in Urlaubsstimmung. Inzwischen kennen wir uns in „unseren Ecken“ so gut aus, dass es fast etwas Vertrautes von nach-Hause-kommen hat. Und trotzdem entdecken wir immer wieder was Neues. Und jedes Jahr gibt es anderen Weihnachtsschmuck in den Kaufhäusern und den Straßen. Da wird nicht der gleiche Dekokram vom Vorjahr ausgebuddelt und es ist immer totaaal schön.
Wegen Sta*bu*ks. Um da einen Eggnogg-Latte zu trinken.
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Es war das 1. Mal, dass wir im Dezember eine Übernachtung gebucht hatten. So suchte Biggi am nächsten Vormittag in der Oxford-Street ein paar Mitbringsel.
Biggi: „Das ist für D. Weil er mich zum Flughafen gebracht hat. Und das ist auch für D. Weil er zu Hause geblieben ist.“
Und während bei uns schon die Weihnachtsbäume an jeder Straßenecke zum Kauf angeboten werden, findet man hier nur eins: ein Schild. Keinen Baum. Und ein von der Baumbestellung begeistertes Entchen.
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Es ist schon sowas wie Tradition geworden. Der alljährliche London-Trip im Dezember. Weniger traditionell und erfreulich war hingegen der inzwischen weite Weg zum Flughafen. Da war ich von den Vorjahren ganz schön verwöhnt. Trotzdem lohnt es sich immer wieder. Und so wurde es ein wundertoller Nikolaus.
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